Das Wahlprogramm der Linken Bamberg für die Kommunalwahl 2026

Gedanken und Forderungen für unser Zuhause

Das Ihnen vorliegende Programm ist das Ergebnis von Umfragen, unzähligen Haustürgesprächen mit Bamberger*innen, Forderungen von Bamberger Vereinen und der Expertise unserer Genoss*innen. Es ist geprägt vom Respekt vor der Würde und den Rechten aller Menschen sowie von der Überzeugung, dass solidarische Gesellschaften zusammen alles meistern können. 

Niemand muss zurückgelassen werden. Alles ist politischer Wille. 

Wir wollen mit euch ein besseres Zuhause für alle schaffen.

Das Wahlprogramm ist beschlossen!

Gemeinsam für Bamberg

Jan Jaegers

Die Linke Stadtratsliste in Bamberg

44 Menschen für Gerechtigkeit und Demokratie

Unser OB Kandidat im Fränkischen Tag

Johannes Frey - ein Arbeiter für das Bürgermeisteramt

Jan Jaegers

31.10.2025 

Bamberg – Ein Brauer und Gewerkschafter tritt für Die Linke als OB-Kandidat in Bamberg an. Was Johannes Frey für Bamberg bewegen will und wie wichtig Bier für seinen Wahlkampf ist.

Zu lesen unter: https://www.fraenkischertag.de/lokales/bamberg/politik/brauer-johannes-frey-kaempft-fuer-bambergs-linke-als-ob-kandidat-art-488843

Kontakt zu unserem OB-Kandidaten:

johannes.frey@die-linke-bafo.de

Die Linke für den Bamberger Stadtrat

Die Linke Bamberg stellt erstmals eigene Stadtratsliste und Oberbürgermeisterkandidaten vor

Bamberg, 16. Oktober 2025 – Ein historischer Schritt für die Bamberger Kommunalpolitik:

Erstmals tritt Die Linke mit einer eigenen Liste zur Stadtratswahl am 08.März 2026 an. Mit dem starken Mitgliederzuwachs seit der Bundestagswahl fühlt sich Die Linke Bamberg nun gut aufgestellt, die kommunale Politik eigenständig zu gestalten. Daher wird das bisherige Wahlbündnis der Bamberger Linken Liste (BaLi) in diesem Jahr nicht erneut antreten. Stadtrat Stephan Kettner kandidiert künftig auf der Liste der Partei Die Linke. Die engagierten Kandidierenden aus unterschiedlichen sozialen, beruflichen und kulturellen Hintergründen wollen mit der Linken Bamberg sozialer, gerechter und ökologischer gestalten. 

Das Team wird gebildet aus Hilal Tavsancioglu, Vitus Mayr, Carla Höchtl, Jan Jaegers, Cornelia Thielmann, Stephan Kettner, Finja Opel, Hartmut Riehm und vielen weiteren engagierten Personen aus Bamberg. Zum Oberbürgermeisterkandidaten wurde der Brau- und Getränketechnologe Johannes Frey nominiert. 

Die ersten acht Listenplätze der Partei Die Linke allein bilden einen umfangreichen Querschnitt der Bamberger Stadtgesellschaft ab und sind durch ihre Unterschiedlichkeit bestens aufgestellt. Mit Kandidierenden, die vielfältige Lebenserfahrungen, berufliche Hintergründe und Kompetenzen aus allen Ecken des gesellschaftlichen Lebens mitbringen, ist sichergestellt, dass die Linke allen Gruppen und Perspektiven eine Stimme gibt. Die Linke wählt eine Liste aus der breiten Bevölkerung. Von Gewerkschaftssekretär*innen, über Pflegefachkräfte, Sozialarbeiter*innen und -pädagog*innen, Handwerker*innen und Wissenschaftler*innen bis hin zu Verkäufer*innen im Einzelhandel, Senior*innen, Studierende und Schüler*innen sind alle vertreten. Diese breite Aufstellung ermöglicht eine Kommunalpolitik, die nah am Alltag der Menschen ist und bildet somit den Schlüssel für eine zukunftsfähige Kommunalpolitik.

Gemeinsam streiten sie alle für eine Stadt, die wir uns leisten können und in der sich gegenseitig geholfen wird. 

Soziale Politik für eine solidarische Stadt

Die Linke Bamberg will als neue Fraktion im Stadtrat Bewegung in festgefahrene soziale Themen bringen. Insbesondere beim bezahlbaren Wohnraum, bei der Bekämpfung von Obdachlosigkeit und bei der sozial gerechten Stadtentwicklung wird ihre Perspektive und ihr Einsatz gebraucht. 

Hilal Tavsancioglu – Co-Vorsitzende des Kreisverbandes, Archäologin und Gewerkschaftssekretärin – findet hierfür klare Worte: 

„Bamberg hat viel Potential und Herz. Viel zu oft wird dies jedoch in den Hintergrund gerückt. Statt Bürokratie und Prestigeprojekte, die an der Lebensrealität der Bürger*innen vorbeiziehen, muss der Fokus wieder geradegerückt werden. Wir wollen wieder in die Menschen investieren: in KiTas und sozialen Wohnraum; in Wohnraum im Allgemeinen, welcher bezahlbarer wird; in Nachbarschaften, die zusammenhalten, und vieles mehr. Nebenschauplätze und Politik der Symptombehandlung darf es nicht mehr geben. Bamberg braucht eine Stadtpolitik, die an die Menschen denkt und nicht soziale Themen gegeneinander ausspielt.“

Stark für Beschäftigte – fair für alle

Die Liste der Linken ist stark gewerkschaftlich geprägt und setzt somit ebenfalls einen Schwerpunkt auf die Arbeits- und Lebensbedingungen der Beschäftigten in Bamberg. Besonderes Augenmerk gilt den Arbeitsbedingungen in Unternehmen in städtischem Auftrag, sowie städtischen Tochtergesellschaften, in denen die Partei auf Tariflöhne, Mitbestimmung und gute Arbeit drängt. 

Johannes Frey – gelernter Brauer, NGG-Gewerkschafter und überzeugter Vertreter der arbeitenden Bevölkerung – betont als Oberbürgermeisterkandidat: 

„Als Gewerkschafter der NGG kenne ich die Situation der Menschen, die täglich arbeiten. Bamberg ist eine Gastronomie- und Touristenstadt. Das wissen wir alle. Die Köchinnen & Köche, Kellnerinnen & Kellner und Brauerinnen & Brauer arbeiten hart und sorgen dafür, dass die Kultur unserer Stadt so bekannt ist. Wegen ihnen fühlen sich die Bamberger und tausende Touristen hier wohl. Auch diese Arbeitenden sollen hier sicher leben können – mit Tariflohn, bezahlbarer Wohnung und Respekt. Das ist die Grundlage für ein soziales Bamberg.“

Klimagerecht und mobil für alle Generationen

Neben sozialer Gerechtigkeit gehört der Klimaschutz zu den zentralen Themen der Linken Bamberg. Der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs müsse endlich konsequent und im Sinne der Bürger*innen umgesetzt werden. 

„Der Verkehrsentwicklungsplan 2030 verspricht viel, doch in den letzten Jahren wurde eher abgebaut als ausgebaut. Wir wollen Mobilität, die alle mitnimmt – ob Schichtarbeiter*in, Schüler*in oder Seniorin“, so der amtierende Stadtrat Stephan Kettner. Er setzt fort: „Viele Projekte, die andere Parteien jetzt wieder versprechen, hätten schon längst umgesetzt werden können. Doch sie wurden blockiert. Wir treten an, damit soziale, klimagerechte und antifaschistische Politik in Bamberg weiterhin eine verlässliche Stimme bekommt.“

Praktische Hilfe und gelebte Solidarität 
Mit dem neuen Projekt „LinkeHilft“ schafft die Partei auch ein ganz konkretes Angebot für Menschen, die Unterstützung brauchen. Der Kreisverband bietet seine Hilfe seit Jahren den Bürger*innen in Bamberg an. Nunmehr professionalisiert durch das erste Kreisverbandsbüro direkt am Gabelmann.

Hartmut Riehm, Vorstandsmitglied im Kreisverband, erklärt:

„Wir stehen an der Seite derer, die sonst niemand hört – von Alleinerziehenden bis zu Mieter*innen, die um ihr Zuhause kämpfen. In unseren Sprechstunden helfen wir unkompliziert weiter: beim Heizkostencheck, beim Papierkram, beim Gang zum Jobcenter. Das ist praktische Solidarität.“

Auch Vitus Mayr betont die Bedeutung von Kultur und gesellschaftlicher Vielfalt: 

„Kultur braucht Raum. Wir wollen ein Bamberg, in dem queere Menschen, junge Künstler*innen und alle, die Neues schaffen, sichtbar und willkommen sind. Kultur darf kein Luxus sein, sondern ist das Herz einer lebendigen Stadtgesellschaft – sie verbindet, erinnert und eröffnet Perspektiven. Wir setzen uns dafür ein, dass Bamberg ein Ort bleibt, an dem Vielfalt gelebt und Geschichte offen erzählt wird.“