Kommunalwahl 2026
Wie wird gewählt?
Wer vorher üben will oder beim Wählen etwas herumprobieren möchte, kann dies ohne Probleme online tun: wahlen.bamberg.de/Probestimmzettel_2026/
Unsere Parteivorsitzende kommt nach Bamberg
Ines Schwerdtner zu Gast
Landkreis Bamberg
Das Wahlprogramm für den Landkreis Bamberg
Hier findet ihr das Wahlprogramm für den Landkreis Bamberg. Wir wollen die Kooperation zwischen den Gemeinden ausbauen, den Nahverkehr stärken und unsere Region noch schöner machen. Das erreichen wir indem wir Euch unterstützen! Ihr kennt euch vor Ort aus, Ihr wisst was es braucht. Gemeinsam können wir den Wohlstand der Region ausbauen und gleichzeitig ein Zuhause für viele und eine Zukunft für alle bieten.
Das Wahlprogramm der Linken Bamberg für die Kommunalwahl 2026
Gedanken und Forderungen für unser Zuhause
Das Ihnen vorliegende Programm ist das Ergebnis von Umfragen, unzähligen Haustürgesprächen mit Bamberger*innen, Forderungen von Bamberger Vereinen und der Expertise unserer Genoss*innen. Es ist geprägt vom Respekt vor der Würde und den Rechten aller Menschen sowie von der Überzeugung, dass solidarische Gesellschaften zusammen alles meistern können.
Niemand muss zurückgelassen werden. Alles ist politischer Wille.
Wir wollen mit euch ein besseres Zuhause für alle schaffen.
Die Linke Kreistagsliste für Forchheim
19 Menschen für Gerechtigkeit und Demokratie
Die Linke Stadtratsliste in Forchheim
14 Menschen für Gerechtigkeit und Demokratie
Die Linke tritt an!
Von Bamberg bis Forchheim - Eure Partei für soziale Gerechtigkeit
Stadtrats- und Kreistagslistenaufstellung Forchheim
Unsere Kandidierenden für die Region Forchheim
Die Linke in Stadt und Landkreis Forchheim hat ihre Listen für die Kommunalwahl 2026 aufgestellt.
Bei den Aufstellungsversammlungen beschlossen die Mitgliederihre Kandidierenden für die beiden kommunalen Gremien.
Als Landratskandidaten wurde Niklas Ott aus Ebermannstadt nominiert und für das Amt der Oberbürgermeisterin wurde Linnéa Hümmer aufgestellt.
Erstmals kann die Linke flächendeckend antreten. Ausschlaggebend dafür ist der Mitgliederzuwachs in den vergangenen Monaten. Die Kandidierenden kommen aus allen Teilen des Landkreises Forchheim, vertreten unterschiedliche Altersgruppen und bringen vielfältige berufliche sowie gesellschaftliche Hintergründe mit.
Inhaltlich eint die Liste das Ziel, Politik konsequent an den Lebensrealitäten der Menschen im Landkreis auszurichten. Zu den zentralen Schwerpunkten zählen ein zuverlässiger öffentlicher Nahverkehr auch in den ländlichen Gemeinden, der Erhalt und Ausbau einer wohnortnahen Gesundheitsversorgung sowie bezahlbares Wohnen und soziale Sicherheit.
Geschlossen als Team wollen wir die Politik wieder in den Dienst der Bevölkerung stellen und gemeinsam Armut in der Region bekämpfen.
Kontakt:
niklas.ott@die-linke-bafo.de
linnea.huemmer@die-linke-bafo.de
Für allgemeine Anfragen: forchheim@die-linke-bafo.de
Kreistagsliste und Landratskandidat
Unsere Kandidierenden für den Bamberger Landkreis
Am 20.12.2025 haben wir unsere Liste für den Bamberger Kreistag gewählt.
Unsere Kandidierenden wollen Kooperation und Solidarität zwischen den Gemeinden im Landkreis fördern und kämpfen für eine Politik, die sich an den Bedürfnissen der Bevölkerung orientiert.
Gemeinsam mit unseren künftigen Vertreter*innen im Bamberger Stadtrat setzen wir uns für eine gute ÖPNV-Verbindung zwischen Stadt ud Landkreis ein, welche fair zwischen beiden Gebieten verhandelt werden soll.
Gleichsam wurde auch der Landratskandidat der Linken gewählt. Der Burgebracher Alexander Graf wurde hierfür einstimmig von der Versammlung vorgeschlagen.
Kontakt:
Landratskandidat: alexander.graf@die-linke-bafo.de
Liste: andreas.selig@die-linke-bafo.de
Allgemeine Anfragen: vorstand@die-linke-bafo.de
| Platz | Name |
| 1-3 | Selig, Andreas |
| 4-6 | Heller, Larissa |
| 7-9 | Knaus, Stephan |
| 10-12 | Graf, Alexander |
| 13-15 | Selig, Alicia |
| 16-18 | Korda, Sven |
| 19-21 | Baumüller, Livia |
| 22-24 | Aufreiter, Timon |
| 25-27 | Bastian, Pascal |
| 28-30 | Hirschfeld, Hilma |
| 31-33 | Krüger, Sebastian |
| 34-36 | Dangel, Luis |
Haushaltsrede 2025/26
Stadtrat Stephan Kettner bezieht Position zum Sparhaushalt von csU, sPD & Grüne
Hallo zusammen,
da liegt er nun, der neue Sparhaushalt 2026. Wie jedes Jahr kommt er wieder in schlichtem Grau daher, begleitet von den gefälligen Reden der großen Fraktionen, dass das Möglichste für Soziales und Infrastruktur getan wurde. Und dann gibt es Reden über schlechte Zeiten. Ja, den Kommunen geht es schlecht, viele sind hoch verschuldet (Spoiler: wir nicht!). Und da ist die Linke dann auch dabei, das stimmt: Der Bund und das Land wälzen viel zu viel auf die Kommunen ab, machen auf deren Kosten Steuererleichterungen und verlangen uns immer mehr ab, ohne dem Konnektivitätsprinzip gerecht zu werden.
Rückblick auf die letzten Jahre
Was ich mich aber schon frage: Was geht bei euch denn vor, wenn ihr Jahr für Jahr das gleiche Lied mit dem Kämmerer singt und Jahr für Jahr seht, wie es am Ende ausgeht? Ich möchte jetzt, nach sechs Jahren, die ich das Elend schon begleiten darf, nochmal ein wenig Rückschau halten.
Die letzten Jahre haben gezeigt, dass auch einiges mehr an Unterstützung für Soziales, Umwelt, Kultur und damit auch immer für Demokratie möglich gewesen wäre. Der Stadtrat hat sich jedes Jahr einschüchtern lassen durch „dunkle Wolken am Horizont“ und andere Geschichten und hat den Menschen in der Stadt weitererzählt, dass es alternativlos ist und wir eine angespannte Haushaltssituation haben. Jahrein, jahraus... und man fragt sich: Ist das normal? Dass wir Zinszahlungen für nicht gezogene Kredite in den Haushalt stellen das Geld aber auf keinen Fall hernehmen können, um gute Projekte weiter zu entwickeln? Einnahmen klein rechnen und nicht erhöhen dürfen, damit wir Kultur nicht fördern, den ÖPNV nicht ausbauen und den sozialen Wohnungsbau nicht auf Niveau halten können? Obwohl wir am Ende doch wieder drüber liegen?
Reflexion über den Haushalt
Am Ende eines Prozesses mal zu reflektieren und auszuwerten, ist doch eigentlich eine feine Sache. Das macht der kluge Unternehmer und rät auch der Sozialpädagoge.
Wenn wir in Ruhe die Abschlusszahlen der letzten Jahre ansehen und sie mit den Ansätzen vergleichen, dann sehen wir, wo wir gelandet sind. Da haben wir oft genug festgestellt, so angespannt ist es am Ende ja gar nicht, oder wie dann unsere Haushaltsexperten hier sagen: Da sind wir nochmal mit einem blauen Auge davon gekommen. So wird es auch 2025 wieder laufen, und mit dem Haushalt, den wir hier aufstellen, wird es sich genauso verhalten.
Diese Zahlen überhaupt zugänglich und öffentlich zu machen, ist ja schon mal ein Ding.
Ich finde es prima, um auch gleich mal etwas Positives anzumerken, dass wir eine zunehmende Zahl an Menschen haben, die sich mit dem Haushalt in ihrer Freizeit auseinandersetzen und die Narrative, die uns Jahr für Jahr um die Ohren gehauen werden, hinterfragen. Das ist neu und eine Entwicklung, die nicht nur von ein paar wenigen Nerds betrieben wird.
Engagement der Bürger
Hinter dem offenen Brief der Initiative „Haushalt für alle“ stehen 35 Organisationen, von Amnesty International bis Verdi, die etwas machen, was unsere städtischen Bürgerbeteiligungsplattformen nicht schaffen, weil sie es nicht wollen. Sie fördern die Auseinandersetzung mit dem städtischen Haushalt und fordern mehr Transparenz und Möglichkeiten, um einen Einblick zu bekommen. Und legen offen, was hier die leine linke und lila Gruppe schon seit 2020 anspricht.
In der VHS fand dieses Jahr dann auch eine Haushalt-Veranstaltung für die Öffentlichkeit statt. Bravo! Geht ja schon mal in die richtige Richtung. Jetzt müsste man den Leuten, die da kommen, das nächste Mal nur noch erlauben, auch Fragen zu stellen, dann wären wir schon fast in einem Dialog. Das wäre doch mal ein Ding.
Aktuell verfolgt man aber lieber das Motto: „Wieso, weshalb, warum? Wer nicht fragt, bleibt dumm.“ Mir scheint es so, dass einige hier die Leute lieber dumm halten wollen.
Gemeinsame Auftritte der Fraktionen
Zu den Haushaltsberatungen gab es einen geeinten Auftritt der Super-Groko im Stadtrat, der schwarz-rot-grünen Koalition. Die großen Fraktionen stellten heuer gleich mal in einem gemeinsamen Post klar: Die Haushaltsaufstellung war mal wieder nur möglich, weil an allen Ecken und Enden kräftig gespart wird, als Erstes, würde ich sagen, bei den Ansätzen auf der Einnahmenseite. Und Es gibt Prioritäten! So weiter. Zum Beispiel für den sozialen Zusammenhalt – wo man das in diesem Haushalt herauslesen will, ist mir allerdings schleierhaft. Wir nehmen unser Quartiersmanagement an die Leine, verzichten auf einen Inflationsausgleich bei den Globalbeträgen, kürzen per Gießkanne einfach mal überall und sagen dann: „Lasst uns bitte in Ruhe!“
Sie haben in ihrem schönen gemeinsamen Post klar gemacht, dass sie das Thema Haushalt gerne aus dem Wahlkampf raushalten würden. Auch in den Haushaltsberatungen wurde gleich mal klargestellt, dass wir uns auf nichts Grundlegendes einlassen. An unseren fehlerhaften und zu tief gestapelten Einnahmenansätzen wird nicht herumgeschraubt, und Punkt.
Schwarz, Rot, Grüne Länderflaggen repräsentieren ja auch kaum Länder die für Bürgerbeteiligung bekannt sind...
Ein Appell an die Politik
Aber danke für die Vorlage, die Linke wird sich hier nicht anschließen, und ich rate allen Beteiligten schon mal: Sucht euch endlich Argumente für euren austeritären Sparkurs und macht doch bitte mal Wahlkampf für die Menschen in dieser Stadt und nicht für den Kämmerer! Denn die Menschen in dieser Stadt wollen mehr von der Politik als das „Weiter so“ der letzten Jahre. Sie wollen Inhalte vertreten sehen und nicht Sparbuchverwalter wählen.
Ich schlage euch vor, spart dann doch am besten gleich auch bei den Wahlplakaten und macht gemeinsame mit der Aufschrift: „Finanzen? Nicht so unser Ding!“ oder „Lieber zusammen chillen als im Wahlkampf stolpern.“ Oder: „Gemeinsam Inhalte überwinden.“
Gemeinsamen Wahlkampf, so hat sich dieses Jahr auch herausgestellt, kann dann auch die BuB mit der AfD machen. Ich dachte ja immer, ausländerfeindlich und minderheitenverachtend sei hier die AfD, bis mich die rassistischen Brandanschläge von Reinfelder, Stieringer und Einwag eines anderen belehrt haben. Das war mal sowas von lost, broke, low level, absolut fail oder einfach komplett daneben, dass selbst die AfD eingestehen musste, jetzt rechts überholt worden zu sein, und allen Demokraten in dieser Stadt nur fassungslos den Kopf schütteln konnten.
Es ist leicht, gegen die zu schießen, die sich nicht wehren können, während die, die wirklich in der Wohlstandszone leben, ungeschoren davonkommen, sich Schwarz- und Prunkbauten gegen Bebauungspläne hinsteleln dürfen. Und genauso geschieht es bundesweit.
Beispiel: mit Bürgergeldempfänger*innen. Die, die wirklich auf der faulen Haut liegen, sind in unserem Land aber weiter überwiegend die Multimillionäre, die ihren vererbten Reichtum weiterhin in Sicherheit wähnen, mit unserem Reichenkanzler Merz, die am wenigsten leisten und auch am wenigsten versteuern. Das ist nicht nur ungerecht, es ist schlichtweg unsolidarisch und am Ende brandgefährlich für unsere Demokratie.
Ein Aufruf zur Solidarität
Damit solch unsolidarisches Verhalten nicht weiter zum Trend wird, müssen wir konsequent solidarisch bleiben und die unterstützen, die unsere Gesellschaft vereinen und gestalten, anstatt sie zu entzweien. Und da sind wir auch wieder beim Haushalt. Wir brauchen Engagement, Kreativität und Mut, und wenn wir den schon nicht selber in der Tasche haben, dann sollten wir zumindest so viel Mum haben, um die zu unterstützen, die das in unsere Stadt tragen, anstatt ihnen die letzten Kröten wegzusparen, damit wir sie dann am Ende in Luxussanierungen und Luxuspartys für Ehrengäste stecken, um einen auf dicke Hose zu machen und der Welt zu zeigen, wie schön doch Bamberg ist, wenn man auf die Steine guckt.
Gleichzeitig erhöhen sich die Entgelte für alles Mögliche an städtischen Leistungen, vom Kitaplatz bis zur Musikschule, aber hauptsache vom Berg kommt wieder der Klang der Kirchenglocken von 16 hundertschlagmichtot. Und wir erhöhen gerne die rein freiwilligen Leistungen für kirchliche Angelegenheiten an die Bürgerspitalstiftung und setzen hier ganz neu einfach mal 37.500,- € ein, wo wir sonst immer diesen schönen Satz lesen von der Reg. Oberfranken und den freiwilligen Leistungen, ihr wisst schon. Trara, aber der Mesner dankt es uns dann schon, bevor er den Klingelbeutel auspacken muss, weil die Stadt gerne etwas für den reibungslosen Ablauf des Gottesdienstes zahlt.
Fazit
Das Ende vom Lied: Es gibt halt doch nicht nur Verlierer in diesem Haushalt. Da wir aber mal andere gewinnen lassen wollen, gehen wir ihn nicht mit.
Das Wahlprogramm ist beschlossen!
Gemeinsam für Bamberg
Die Linke Stadtratsliste in Bamberg
44 Menschen für Gerechtigkeit und Demokratie
Unser OB Kandidat im Fränkischen Tag
Johannes Frey - ein Arbeiter für das Bürgermeisteramt
31.10.2025
Bamberg – Ein Brauer und Gewerkschafter tritt für Die Linke als OB-Kandidat in Bamberg an. Was Johannes Frey für Bamberg bewegen will und wie wichtig Bier für seinen Wahlkampf ist.
Zu lesen unter: https://www.fraenkischertag.de/lokales/bamberg/politik/brauer-johannes-frey-kaempft-fuer-bambergs-linke-als-ob-kandidat-art-488843
Kontakt zu unserem OB-Kandidaten:
johannes.frey@die-linke-bafo.de
Die Linke für den Bamberger Stadtrat
Die Linke Bamberg stellt erstmals eigene Stadtratsliste und Oberbürgermeisterkandidaten vor
Bamberg, 16. Oktober 2025 – Ein historischer Schritt für die Bamberger Kommunalpolitik:
Erstmals tritt Die Linke mit einer eigenen Liste zur Stadtratswahl am 08.März 2026 an. Mit dem starken Mitgliederzuwachs seit der Bundestagswahl fühlt sich Die Linke Bamberg nun gut aufgestellt, die kommunale Politik eigenständig zu gestalten. Daher wird das bisherige Wahlbündnis der Bamberger Linken Liste (BaLi) in diesem Jahr nicht erneut antreten. Stadtrat Stephan Kettner kandidiert künftig auf der Liste der Partei Die Linke. Die engagierten Kandidierenden aus unterschiedlichen sozialen, beruflichen und kulturellen Hintergründen wollen mit der Linken Bamberg sozialer, gerechter und ökologischer gestalten.
Das Team wird gebildet aus Hilal Tavsancioglu, Vitus Mayr, Carla Höchtl, Jan Jaegers, Cornelia Thielmann, Stephan Kettner, Finja Opel, Hartmut Riehm und vielen weiteren engagierten Personen aus Bamberg. Zum Oberbürgermeisterkandidaten wurde der Brau- und Getränketechnologe Johannes Frey nominiert.
Die ersten acht Listenplätze der Partei Die Linke allein bilden einen umfangreichen Querschnitt der Bamberger Stadtgesellschaft ab und sind durch ihre Unterschiedlichkeit bestens aufgestellt. Mit Kandidierenden, die vielfältige Lebenserfahrungen, berufliche Hintergründe und Kompetenzen aus allen Ecken des gesellschaftlichen Lebens mitbringen, ist sichergestellt, dass die Linke allen Gruppen und Perspektiven eine Stimme gibt. Die Linke wählt eine Liste aus der breiten Bevölkerung. Von Gewerkschaftssekretär*innen, über Pflegefachkräfte, Sozialarbeiter*innen und -pädagog*innen, Handwerker*innen und Wissenschaftler*innen bis hin zu Verkäufer*innen im Einzelhandel, Senior*innen, Studierende und Schüler*innen sind alle vertreten. Diese breite Aufstellung ermöglicht eine Kommunalpolitik, die nah am Alltag der Menschen ist und bildet somit den Schlüssel für eine zukunftsfähige Kommunalpolitik.
Gemeinsam streiten sie alle für eine Stadt, die wir uns leisten können und in der sich gegenseitig geholfen wird.
Soziale Politik für eine solidarische Stadt
Die Linke Bamberg will als neue Fraktion im Stadtrat Bewegung in festgefahrene soziale Themen bringen. Insbesondere beim bezahlbaren Wohnraum, bei der Bekämpfung von Obdachlosigkeit und bei der sozial gerechten Stadtentwicklung wird ihre Perspektive und ihr Einsatz gebraucht.
Hilal Tavsancioglu – Co-Vorsitzende des Kreisverbandes, Archäologin und Gewerkschaftssekretärin – findet hierfür klare Worte:
„Bamberg hat viel Potential und Herz. Viel zu oft wird dies jedoch in den Hintergrund gerückt. Statt Bürokratie und Prestigeprojekte, die an der Lebensrealität der Bürger*innen vorbeiziehen, muss der Fokus wieder geradegerückt werden. Wir wollen wieder in die Menschen investieren: in KiTas und sozialen Wohnraum; in Wohnraum im Allgemeinen, welcher bezahlbarer wird; in Nachbarschaften, die zusammenhalten, und vieles mehr. Nebenschauplätze und Politik der Symptombehandlung darf es nicht mehr geben. Bamberg braucht eine Stadtpolitik, die an die Menschen denkt und nicht soziale Themen gegeneinander ausspielt.“
Stark für Beschäftigte – fair für alle
Die Liste der Linken ist stark gewerkschaftlich geprägt und setzt somit ebenfalls einen Schwerpunkt auf die Arbeits- und Lebensbedingungen der Beschäftigten in Bamberg. Besonderes Augenmerk gilt den Arbeitsbedingungen in Unternehmen in städtischem Auftrag, sowie städtischen Tochtergesellschaften, in denen die Partei auf Tariflöhne, Mitbestimmung und gute Arbeit drängt.
Johannes Frey – gelernter Brauer, NGG-Gewerkschafter und überzeugter Vertreter der arbeitenden Bevölkerung – betont als Oberbürgermeisterkandidat:
„Als Gewerkschafter der NGG kenne ich die Situation der Menschen, die täglich arbeiten. Bamberg ist eine Gastronomie- und Touristenstadt. Das wissen wir alle. Die Köchinnen & Köche, Kellnerinnen & Kellner und Brauerinnen & Brauer arbeiten hart und sorgen dafür, dass die Kultur unserer Stadt so bekannt ist. Wegen ihnen fühlen sich die Bamberger und tausende Touristen hier wohl. Auch diese Arbeitenden sollen hier sicher leben können – mit Tariflohn, bezahlbarer Wohnung und Respekt. Das ist die Grundlage für ein soziales Bamberg.“
Klimagerecht und mobil für alle Generationen
Neben sozialer Gerechtigkeit gehört der Klimaschutz zu den zentralen Themen der Linken Bamberg. Der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs müsse endlich konsequent und im Sinne der Bürger*innen umgesetzt werden.
„Der Verkehrsentwicklungsplan 2030 verspricht viel, doch in den letzten Jahren wurde eher abgebaut als ausgebaut. Wir wollen Mobilität, die alle mitnimmt – ob Schichtarbeiter*in, Schüler*in oder Seniorin“, so der amtierende Stadtrat Stephan Kettner. Er setzt fort: „Viele Projekte, die andere Parteien jetzt wieder versprechen, hätten schon längst umgesetzt werden können. Doch sie wurden blockiert. Wir treten an, damit soziale, klimagerechte und antifaschistische Politik in Bamberg weiterhin eine verlässliche Stimme bekommt.“
Praktische Hilfe und gelebte Solidarität
Mit dem neuen Projekt „LinkeHilft“ schafft die Partei auch ein ganz konkretes Angebot für Menschen, die Unterstützung brauchen. Der Kreisverband bietet seine Hilfe seit Jahren den Bürger*innen in Bamberg an. Nunmehr professionalisiert durch das erste Kreisverbandsbüro direkt am Gabelmann.
Hartmut Riehm, Vorstandsmitglied im Kreisverband, erklärt:
„Wir stehen an der Seite derer, die sonst niemand hört – von Alleinerziehenden bis zu Mieter*innen, die um ihr Zuhause kämpfen. In unseren Sprechstunden helfen wir unkompliziert weiter: beim Heizkostencheck, beim Papierkram, beim Gang zum Jobcenter. Das ist praktische Solidarität.“
Auch Vitus Mayr betont die Bedeutung von Kultur und gesellschaftlicher Vielfalt:
„Kultur braucht Raum. Wir wollen ein Bamberg, in dem queere Menschen, junge Künstler*innen und alle, die Neues schaffen, sichtbar und willkommen sind. Kultur darf kein Luxus sein, sondern ist das Herz einer lebendigen Stadtgesellschaft – sie verbindet, erinnert und eröffnet Perspektiven. Wir setzen uns dafür ein, dass Bamberg ein Ort bleibt, an dem Vielfalt gelebt und Geschichte offen erzählt wird.“











